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Eine-Welt-Zentrum "Global Village e.V."

Im Herzen des Rollbergviertels in Berlin-Neukölln ist ein Neubau für das Eine Welt Zentrum - Berlin Global Village e.V. ent­standen. Das „Berlin Global Village“ ist ein Zusammenschluss verschiedener, entwicklungspolitischer und migrantisch-diasporischer Vereine und Initiativen, die sich für eine global gerechtere Welt, für ein Leben innerhalb der planetarischen Grenzen und für ein friedvolles und gleichberechtigtes Miteinander der Menschen einsetzen.
Mit Förderung des Landes Berlin konnte das ehemalige Verwaltungsgebäude auf dem denkmalgeschützten Areal der Kindl-Brauerei in Neukölln erworben werden. Es erfolgte ein barrierefreier Umbau und die behutsame Sanierung des Altbaus, sowie die Erweiterung um einen Neubau, jeweils in nachhaltiger wie wirtschaftlicher Bauweise.

Beim Umbau des Altbau-Erdgeschosses wurden die vorgefundenen bauzeitlichen Wandvertäfelungen und festen Einbauten weitestgehend erhalten und in die neue Gestaltung integriert. Unter Berücksichtigung der bestehenden Struktur wurden Räume neu gegliedert, um flexible Nutzungen möglich zu machen. So ist zum Beispiel im Bereich der ehemaligen Kantine ein großer Veranstaltungsraum entstanden, der durch mobile Trennwände teilbar, bzw. zusammenschaltbar ist.

Ein großzügig verglaster, 1-geschossiger „Zwischenbau“ verbindet den Alt- und Neubau, indem sich der Raum in beide Gebäude hineinschiebt. So entsteht ein Foyer, welches nicht nur eine Verteilerfunktion hat, sondern auch zum Aufenthalt einlädt.

Der Neubau ist als 4-geschossiger Gebäuderiegel mit Staffelgeschoss errichtet und orientiert sich in der Kubatur an dem Bestand. Im Erdgeschoss sind weitere Seminar-, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume untergebracht. Ergänzt werden diese Nutzungen um Flächen für niederschwellige Angebote, wie z.B. eine Ludothek und ein Ladenbereich. Das EWZ ist hierdurch Anlaufpunkt für alle BewohnerInnen des Rollbergkiezes. In den Obergeschossen befinden sich die Büroräume der unterschiedlichen NutzerInnen.
Die notwendigen Sozial- und Nebenräume sind in beiden Gebäuden jeweils als gemeinschaftlich genutzte Orte geplant. Durch dieses „Teilen“ können die Grundflächen sehr effizient und wirtschaftlich genutzt werden. Ausstattungsgegenstände wurden aus gebrauchten Objekten gezielt neu und die Oberflächen der gemeinschaftlichen Teeküchen aus verschiedenen „Re-Use"-Materialien zusammengestellt.